Wohlan, alle, die ihr durstig seid, kommet her zum Wasser! (Jesaja 55,1)
Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke! (Johannes 7,37)
Und wen dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst. (Offenbarung 22,17)
Worte der Ewigen Liebe
Liebe Leser und Leserinnen der Worte,
seid gegrüßt in der Liebe, die ihr seid.
Wenn ein Menschenherz für Gott
zur Krippe von Bethlehem geworden ist,
dann ist Weihnachten, wo Gott geboren worden ist.
Ein damit erfülltes und gesegnetes
Jahr 2026.
Die heutigen Siegesrufe
Sieg dem ewigen Erwachen in der heiligen Wandlung
Sieg dem göttlichen Herzen in der ganzen Unendlichkeit
DER HEILIGE MANGEL – aus Gitta Mallasz - Die Engel erlebt
Es ist mir aufgefallen, dass unter den vielen Briefen, die ich von den Lesern erhalte, nie ein Echo auf das kurze, aber sehr bedeutsame Gespräch über den Mangel zu finden ist. Vielleicht, weil der Gedankengang dieses Gespräches etwas ungewohnt und daher nicht gleich verständlich ist?
Als der Engel vom Mangel zu sprechen begann, erkannte auch ich nicht gleich, welch wesentliche Bedeutung ihm zukam. Im Gegenteil, ich dachte mir ohne jede Begeisterung: „Ich habe unzählige Mängel - warum darauf zurückkommen? Sagte mein Meister uns nicht, dass wir uns vielmehr dem Positiven zuwenden sollen?
Wieder einmal hatte ich mich geirrt. Das Thema des Mangels wurde zu einem der Positivsten aller Gespräche, denn es wies auf unser Ganzwerden hin:
SUCHE DEN MANGEL IN DIR UND DU WIRST GANZ. [343]
Das tönte zuerst paradox. Wie sollte ich durch das mir Fehlende ganz werden?
Da kam mir zum besseren Verständnis ein Bild zur Hilfe, das Bild eines leeren Bechers. Ein leerer Becher erhält seinen Sinn erst durch den ihn füllenden Trank. Der Mangel an Fülle aber zieht die Erfüllung an. Ich entdeckte, dass gerade das Fehlende, das Fehlerhafte, der Mangel die ganzmachenden Kräfte herbeiruft. Diese Entdeckung war befreiend.
So ist auch der mangelhafte Mensch berufen, zum Gefäß des göttlichen Trankes zu werden.
DER ERKANNTE MANGEL IST KEIN MANGEL MEHR [225]
Ich sah, dass erst durch mein Bewusstwerden über das Fehlende die ganzmachenden Kräfte angeregt werden. Schon oft hatte ich eine verzehrende Sehnsucht nach etwas mich Ergänzendem gefühlt. Jetzt erkannte ich, dass es gerade dieses Gefühl der Unvollständigkeit ist, das die ganzmachenden Kräfte anzieht, und dass es von entscheidender Wichtigkeit ist, Bewusstheit über das mir Fehlende zu erlangen.
Früher war uns gesagt worden, dass der Engel als „vollkommenes Vorbild im Lichte“ alle uns mangelnden Kräfte enthält und daher berufen ist, uns ganz zu machen.
Der Engel kann aber ohne Bitte nicht geben. So begriff ich, dass der erste Schritt zur Wandlung das Erkennen des Mangels ist, der zweite die Bitte um seine Erfüllung. Beide Schritte gehören zusammen.
Um etwas, das noch unklar und verschwommen ist, konnte ich ja nicht bitten. Ich musste fähig werden, meinen Mangel in klaren Worten auszudrücken, denn nur so konnte ich um seine Erfüllung bitten.
Eindringlich wurden wir zum Bitten aufgefordert:
WERDET NICHT MÜDE, IMMER WIEDER ZU BITTEN.
OHNE BITTE KÖNNEN WIR NICHT GEBEN.
FRAGEN UND BITTEN SIND ZEICHEN DES MANGELS.
OHNE MANGEL IST KEIN PLATZ ZU GEBEN. [202]
Die Kraft der Bitte war für mich etwas Geheimnisvolles. Nur wenn ich meine Mangelhaftigkeit bis in die Zellen meines
Körpers erlitten hatte, konnte ich jeweils auch mit jeder Zelle um seine Erfüllung bitten.
JEDE KLEINE ZELLE BETET.
DAS GEBET EINER JEDEN VEREINT
IST DAS WAHRE GEFÜHL. [44]
Eine vage, nur gedachte Bitte wäre unwirksam gewesen. Ich musste als ganzer Mensch bitten.
Zu Beginn der Gespräche hatten wir jeweils eine Woche Zeit gehabt, um unsere Eindrücke auszutauschen und Nichtverstandenes gemeinsam zu klären. Am Ende des Gespräches über den Mangel aber warnte uns der Engel davor, über unseren wesentlichen Mangel mit den anderen zu reden:
SPRECHT NICHT ÜBER DEN MANGEL:
SELBST UNTER EUCH SEI ER EIN GEHEIMNIS. [343]
Da verstand ich, dass die Erfüllung des Mangels ein intimes, heiliges Geschehen in uns ist. Es ist das Geheimnis des individuellen Menschen, der sein Ganzwerden erlebt. Nur er selbst kann und darf um dieses geheime Geschehen wissen. Er teilt es allein mit der göttlichen, ganzmachenden Kraft.
Es ist die Liebesvereinigung von Himmel und Erde, von Geist und Materie, von Schöpferischem und Geschaffenem im Menschen. Es ist ein Erlösungsakt, denn der Mensch wird durch ihn von seiner Halbheit erlöst.
Ich begriff nun gut, warum uns der Engel davor gewarnt hatte, den erkannten wichtigsten Mangel unserer selbst den anderen mitzuteilen. Es gibt innere Erlebnisse, die jenseits des Sagbaren sind. Ihre Numinosität aber ist meist so beglückend, dass ich sie gleich mit Freunden teilen möchte, obwohl eine kleine Stimme mich davor warnt.
Spreche ich dennoch davon, so verliert das Erlebnis schon während des Erzählens seinen geheimnisvollen Glanz. Ich stehe verarmt, enttäuscht und leer da und frage mich, warum ich das Unsagbare dennoch sagen musste.
Anstatt etwas zu übermitteln, habe ich nur etwas preisgegeben.
So habe ich gelernt, auf die kleine Stimme zu hören, die genau weiß, was sagbar ist und was nicht.
Nie gaben wir den Gesprächen Namen, aber hier machten wir eine Ausnahme. Das neue, positive Verständnis des Mangels war so erleuchtend, dass wir dieses Gespräch nur als das Gespräch vom „heiligen Mangel“ erwähnten.
(Auszug aus: Gitta Mallasz – Die Engel erlebt)
Lasst Mich der Erste und Dritte in euch sein
Eingebunden in Mein Wesen seid ihr, Meine innig geliebten Menschenkinder dann, wenn Ich in euch der Erste und Dritte sein kann. Ich bin es, doch eure Freiheit ist es, Mich dies auch sein zu lassen.
Ihr Menschen erkennt noch nicht, welche Gnade Ich euch geschenkt habe im Freien Willen. Ihr habt jederzeit die Freiheit dies anzunehmen und mit Mir die Wege, eure Erdenwege gemeinsam zu gehen, oder ohne Mich, verstrickt in der Welt und ihren Anforderungen, die sie über die Meinungen der Menschen und ihren Orientierungen, an euch stellt.
Wo kann und darf Ich der Erste und Dritte im Menschen sein?, das frage Ich euch allen Ernstes.
Die Umstände des Lebens sind es, die euch aufmerksam machen, die euch die Chancen geben, euch an Mich in euch zu wenden und mit Mir gemeinsam die Wege zu gehen, oder ohne Mich. Ich habe mit Meinem Erlöserleben als Jesus von Nazareth, als Yeshua, euch die Wege gebahnt, hab sie euch freigemacht von allem, was Welt heißt.
Und was heißt Welt? Welt ist alles, was ihr Menschen euch aufbaut ohne Mich entscheidet, ohne Mich in eurem Herzen als den Mittelpunkt und euren Mantel, der euch umgibt. Alles, was der Liebe entbehrt, der Liebe zum Leben und der Achtung davor.
Ich habe euch ein Beispielleben vorgelebt und Ich habe es demjenigen vorgelebt und ihn erinnert, der die Aufgabe übernommen hat, Mich als Erster lebendig auf die Erde zu bringen. Mich als den liebenden Gott auf die Erde zu bringen, der seine Kinder grenzenlos liebt und ihnen vertraut, dass sie den Umgang mit ihrem Freien Willen auf Erden lernen, ihn in Meinen Willen zu geben und zu wissen, dass Ich denen, die Mich lieben mit ihrem ganzen Herzen und ihrem ganzen Gemüt alles zum Besten führe.
Ihn, der euch als der Erstgeborene von den Toten bekannt ist, - von denen, in denen Ich nur in Gesetzen und Worten und dem Althergebrachten existiere, - zum Leben zu erwecken als lebendiger Gott in seinem Herzen, ihn habe Ich gerufen und gesucht in Meinem Erdenleben, das Ich ihm zuliebe exakt so vorgelebt habe, dass er sich wiedererkennt in Mir, als Mein Lichtfürst.
Ihn habe Ich angesprochen mit Meinen Taten und mit Meinen Worten, welche die Gelehrten bis heute nicht verstanden haben. „Mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Das waren die Worte aus der Seele Meines Erstgeborenen, die er als David zu Mir gerufen hat. (Psalm 22,1) Und Ich habe ihm in Meinem Erdenleben, die Antwort gegeben, habe gerufen wie er es tat als David, damit er Mich erkennt, der seinen Ruf gehört hat. Und seine Seele hat sich erinnert, hat sich betroffen gefühlt und sich erinnern lassen, wer er ist und welchen Auftrag er auf Erden zu erfüllen sich vorgenommen hat.
Ihn habe Ich angesprochen in jedem Meiner Worte, habe sie ihm vorgesprochen, damit auch er sprechen kann wie Ich es tat. Ich habe es ihm vorgelebt, wie auch er tun soll, damit er seinen Auftrag, Mich als lebendigen Gott und liebenden VATER auf Erden den Menschen zu bringen, erkennt.
Seine Abraham Seele habe Ich ihm erweckt mit Meinen Worten: „Abraham sah Meinen Tag!“ (Joh. 8,56) Ihn habe Ich erlöst und befreit von seinen Irrwegen, die er sich aufgeladen hat aus Liebe zum Gefallenen. Ihn habe ich gerufen und er hat Mich erkannt. Er hat Mir nach, den Weg der Erlösung auf sich genommen, sich von Mir von allem Eigenen befreien lassen und Mein Wesen in sich wieder freizulegen, damit er allen Menschen vorausgehen kann und sie auch den Weg zurück nach Hause, zu Mir in Mein Vaterherz finden können.
Ihn habe ich erweckt Leben für Leben (Jes. 41,2-3, Jes. 53,2) und die Menschen haben ihn nicht erkannt, haben Mich durch ihn nicht erkannt. Doch Ich habe euch versprochen, dass sich alle Meine Worte erfüllen werden und wahrlich, der Tag der Erkenntnis, der Tag der Selbsterkenntnis wird allen Menschen geschenkt und sie werden sich erkennen und sie werden Mich erkennen, der Ich Mich unter Meine Geschöpfe, unter euch Meine Kinder gebeugt habe, damit ihr erkennt, was Liebe bedeutet.
Wohl reden die Menschen von Liebe und kennen doch den Urgrund der Liebe, der allerbarmenden Liebe nicht. Sie formen die Liebe nach ihrem Eigenen, nach ihren Bedürfnissen, die sie nur haben, weil sie Mich nicht kennen und ohne Mich ihre Entscheidungen treffen und ihre Erdenwege gehen.
So seid ihr, Meine innig geliebten Kinder, die ihr dem Sohn, dem Erstgeborenen in Mann und Frau, dem ewig Geschöpf aus Mir, begegnet seid in den vielen Erdenleben, in denen eure Begegnung und die Früchte daraus in euren Seelen-Geist-Herzen geschrieben sind, aufgerufen, euch zu erinnern, euch erinnern zu lassen, dass Ich in euch lebe und euch erlöst und befreit habe von allem Gefallenen, dem Meine Liebe, Meine wahre Herzensliebe gefehlt hat.
Ich rufe euch aus allen Destinationen, aus allen von Menschen gemachten Organisationen und Religionen, Mich zu erkennen in eurem Herzen als euren Schöpfer, der euch unendlich liebt und euch mit Meinen Miterlöserkindern auf Erden, das Neue Friedensreich erschaffen hat in euren Herzen und euren Seelen, die sich danach sehen, nach Hause zu kommen. Amen.
Euer VATER und Schöpfer Himmels und der Erde, der euch unendlich liebt. Amen. Amen. Amen. 7.3.2026
Maria: Nehmt euch mein Beispiel zu Herzen
Und ich, eure Mutter Maria, erinnere euch daran, dass der VATER in Seinem Erdenleben mich erwählt hat, ihm den Erdenleib zu gebären.
Unbefleckt hat Er mir das Ankommen in meinem Körper geschenkt durch Meine Eltern Joachim und Anna. Unbefleckt konnte ich Ihn somit empfangen aus dem Herzstrahl von meinem Dual Gabriel, den nur meine Seele erkannte, nicht aber mein menschliches Denken. Doch als reine Magd des Herrn, sagte ich Ja zu seinen Worten, ein Kind unter Meinem Herzen zu tragen, obwohl ich keinen Mann kannte, mit dem ich mich eingelassen hatte. Meine Seele erinnerte sich an ihren Auftrag, dem VATER Seinen Erdenleib zu gebären, obwohl alles Menschliche in mir dagegensprach.
So, meine innig geliebten Marienkinder, die ihr an meine Macht glaubt, die der VATER mir übergeben hat, auch euch unbefleckt in eurem Herzen zu empfangen. Überlasst auch ihr dem VATER in euch, in eurem Herzen die Wohnstatt, wie ich sie ihm habe geben können. Nehmt euch mein Beispiel zu Herzen und überlasset alles Weitere dem VATER, der aus eurem Herzen alles lenkt und leitet, was diese Zeit des Weltenwandels euch schenken will. Amen.
Eure Mutter Maria, die jeden Ruf eurer Herzen hört und darauf reagiert und euch schenkt, was aus eurer Seele an das Licht kommen will. Amen. Amen. Amen. 7.3.2026
Vaterwort von Lieselotte Niedermaier aus dem Jahr 1990
Das neue Vater Unser als Herzensgebet
Die Gott lieben
Lied: Uns ist ein Licht aufgegangen
Siegesrufe mit
Albert (1940 - 2015) und Lieselotte (1934 - 2019) Niedermaier
Meine Zeit steht in Deinen Händen
Albert (1940 - 2015) und Lieselotte (1934 - 2019) Niedermaier